MaxFun Sports Laufsport Magazin
Häufige Trainingsfehler
Viele SportlerInnen wundern sich oft, warum nichts weitergeht. Obwohl sie wie die Wahnsinnigen trainieren, obwohl sie sich sogar mit Ernährung beschäftigen, obwohl sie mehr oder weniger für ihren Sport leben. Dabei lassen sie außer Acht, dass sie – so wie die meisten anderen – ein paar fundamentale Fehler begehen. Hier ein paar beliebte Fehler aufgelistet Auflistung und einige Ratschläge dazu, wie man sie vermeiden kann.
Fehler Nummer 1:
Man setzt sich keine klar definierten Ziele, sondern trainiert einfach so vor sich hin, mal so, mal so, immer einigermaßen viel und einigermaßen hart, aber eben ohne zu wissen, wofür! Ohne Zielsetzung geht es aber nicht, da man sonst schlicht und einfach kein System in sein Training bringen kann und auch keine Periodisierung. Für die meisten Läufer stellt die Aussage „Ich will einmal einen Halbmarathon laufen“ bereits eine wunderbare Formulierung ihrer Zielsetzung dar. Unsinn, so wird man nie einen Halben laufen. Oder sich bestenfalls weit unter eigenem Wert schlagen. „1h59Min59s am 04. Oktober 2018 in Maria Neustetten“ – das ist eine Zielsetzung, definiert, terminisiert und – so man nicht 200kg wiegt oder erst am 03. Oktober zu laufen beginnen kann, weil man bis dahin einen sechzehnfachen Bruch in beiden Oberschenkelknochen verheilen lassen musste – einigermaßen realistisch.
Fehler Nummer 2:
Man hat keine Akzentuierung in seinem Training, trainiert Woche für Woche in etwa das Gleiche: Montag Pause, Dienstag Intervalle, Mittwoch 50Min Rad und 14km Laufen, Donnerstag 2h Rad, Freitag Pause, Samstag Tempodauerlauf, Sonntag 3h Rad, Intensitäten und Intervallarten bleiben Woche für Woche ebenfalls gleich. Die meisten Sportler wissen zwar, was „Periodisierung“ bedeutet, haben selbst aber überhaupt keine, weil aufgrund der Berufssituation sich sämtliche Trainingsbelastungen ohnehin von selbst ergeben: und die berufliche Situation bleibt bei den meisten Woche für Woche ziemlich gleich. Ein 3:1-Rhythmus beispielsweise verhilft zu gutem Formaufbau bei gleichzeitiger Beachtung der so wichtigen Regenerationsphasen in der letzten Woche jedes 4-Wochen-Zyklus´.
Fehler Nummer 3:
Einheitstempo, nie besonders schnell, nie langsam genug, um tatsächlich den Fettstoffwechsel zu trainieren. Völlig falsch, da man somit immer in einem Mischtempo, das stoffwechseltechnisch nichts wirklich gut oder erschöpfend anspricht, unterwegs ist. 90-95% Grundlagentraining, 5-10% schnelles Training!
Fehler Nummer 4:
Nach dem (harten) Training sofort ein, zwei Bier, weil´s so schön zischt. Prost, Mahlzeit, Alkohol wird bevorzugt abgebaut, diese Tatsache verhindert, dass andere wichtige Stoffwechselvorgänge in Schwung kommen. Sprich, wer nach dem Training trinkt, schießt sich ein Eigentor, weil das Training für die Fische war, umsonst.
Fehler Nummer 5:
Man betreibt die falsche Sportart – Muskulöse Typen versuchen, im Ultralauf Fuß zu fassen, Spargelheinis wollen zu den stärksten Männern der Welt mutieren, völlig Fußballunbegabte versuchen sich als „Next-Ronaldos“, etc. Schuster, bleib bei deinen Leisten, man sollte das machen, was seiner Genetik am ehesten entspricht. Es spricht zwar nichts dagegen, wenn man als geborener Sprinter einmal in seinem Leben einen Marathon laufen möchte, Zeiten um zweieinhalb Stunden darf man sich da allerdings nicht erwarten.
Fehler Nummer 6:
Man ist unheimlich nervös vor Wettkämpfen. Prinzipiell ist eine gewisse Anspannung „davor“ zwar essentiell, damit man auch Leistung bringen kann, wer allerdings acht Stunden am Klo sitzt, um endlich zur Startlinie gelangen zu können, sollte seine Psyche etwas überdenken.
Fehler Nummer 7:
Man glaubt, man macht (hat) keine Fehler. Dann wird man sich nie verbessern, weil man ohnehin bereits perfekt ist.
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Foto: pixabay.com