MaxFun Sports Laufsport Magazin
Kwizera dominiert Prag Halbmarathon mit Rekordlauf
Der Generali Prag Halbmarathon 2026 am 28. März präsentierte sich einmal mehr als Bühne für Weltklasseleistungen und internationale Laufstimmung. Bei kühlen, aber sonnigen Bedingungen gingen rund 17000 Teilnehmer aus 117 Nationen an den Start und sorgten für ein hochklassiges Rennen mit insgesamt 16 persönlichen Bestzeiten im Elitefeld.
Im Mittelpunkt stand Rodrigue Kwizera, der seinen Titel eindrucksvoll verteidigte.
Der Läufer aus Burundi setzte sich in 58:16 Minuten durch und stellte damit gleich mehrere Bestmarken auf:
- Streckenrekord,
- nationaler Rekord sowie
- die aktuell fünftschnellste Halbmarathonzeit des Jahres weltweit.
Nach einem extrem schnellen Beginn blieb Kwizera lange taktisch in der Spitzengruppe, bevor er sich auf den letzten Kilometern entscheidend absetzte und souverän zum Sieg lief.
Das Rennen entwickelte sich von Beginn an auf höchstem Niveau.
Die ersten 5 Kilometer wurden in 13:52 Minuten absolviert, zur Halbzeit lag die Spitzengruppe bei 27:50 Minuten klar auf Rekordkurs. Am Ende unterstrich auch das Podium die außergewöhnliche Qualität: Samwel Chebolei Masai lief in 58:48 Minuten auf Platz zwei, Owen Korir Kapkama folgte in 58:58 Minuten auf Rang drei. Alle drei Athleten blieben unter der prestigeträchtigen 59-Minuten-Marke.
Auch das Frauenrennen überzeugte mit starker internationaler Klasse.
Caroline Makandi Gitonga übernahm früh die Kontrolle und lief mit 1:06:16 Stunden zu einem ungefährdeten Sieg in persönlicher Bestzeit. Dahinter blieb es bis ins Ziel spannend: Jesca Chelangat (1:06:45) und Cynthia Chelangat Chepkwony (1:06:49) komplettierten ein geschlossen starkes Podium, bei dem alle drei Läuferinnen unter 1:07 Stunden blieben.
Für eine besondere Geschichte sorgte Ednah Chepkorir Kurgat.
Mit einer deutlichen Steigerung auf 1:08:25 Stunden gelang ihr ein großer persönlicher Erfolg. Nach einem unglücklichen Vorfall bei den US-Trials, bei dem sie auf eine falsche Strecke geleitet wurde, könnte dieses Ergebnis nun entscheidend für ihre Chancen auf eine Nominierung sein.
Auch aus tschechischer Sicht hatte das Rennen einiges zu bieten.
Jan Friš setzte sich in einem engen nationalen Duell in 1:04:55 Stunden als schnellster Tscheche durch. Nur wenige Sekunden dahinter folgten Matěj Zima (1:05:04) und Adam Szymanik (1:05:10), die ebenfalls starke Leistungen zeigten.
Bei den Frauen überzeugte Tereza Hrochová als beste Tschechin.
Sie erreichte in 1:11:50 Stunden das Ziel und bestätigte damit ihre starke Form. Michaela Čepová (1:13:07) und Vendula Soukalová (1:14:25) komplettierten das nationale Podium.
Mit einem neuen Streckenrekord, einem nationalen Rekord für Burundi, zahlreichen persönlichen Bestzeiten und einem internationalen Teilnehmerfeld bestätigte der Prag Halbmarathon einmal mehr seinen Ruf als eines der schnellsten und bedeutendsten Straßenrennen Europas. Von den ersten schnellen Kilometern bis zum Zieleinlauf bot das Rennen Spitzenleistungen und emotionale Momente zugleich.
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